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Weißt du noch?


 

Weißt du noch?

 

Weißt du noch, damals 2006, wie wir bei Markus im Keller saßen?

Wir waren sowas von blau und zufrieden wie unser Leben lief.

Ich war gerade erst 13 1/2, das erste Mal richtig verliebt.

Du schienst so unnahbar, als würdest du über allem stehen.

Ich konnte dich damals nicht verstehen, ich war jung, naiv.

 

Weißt du noch, unsere gemeinsame Musik?

Wie wir, damals, glücklich und überschwänglich mitgesungen haben.

Uns die Kopfhörer deines MP3-Players geteilt haben, so nah beieinander.

Jeder Kuss war wie ein Versprechen, um mich war es geschehen.

Deine Nähe hat mir alles bedeutet.

 

Weißt du noch, wie ich zusammen gebrochen bin, als wir uns trennten?

Monatelang war der Alkohol mein bester Freund.

Und ich war gerade erst 14, das erste Mal die Verlassene.

Doch du warst immer noch da, hast mich beschützt.

Niemals bist du weit von meiner Seite gewichen.

Wir waren einfach beste Freunde.

 

Weißt du noch, als ich 2007 das erste Mal meinen eigenen Weg ging?

Ich weiß nicht was damals passiert ist, doch plötzlich hast du dich verändert.

Du wurdest anhänglicher, vieles kam von dir aus.

Ich lernte jemand anderen kennen und lieben.

Wir waren noch immer unzertrennlich, wie Geschwister.

Du hast mich immer als kleine Schwester bezeichnet und viel Zeit mit mir verbracht.

 

Weißt du noch, als du Stress mit ihr hattest?

Ich war immer für euch da, hab mir alles angehört.

Innerlich war ich, trotz meiner eigenen Beziehung, ein Wrack.

Wir haben uns Gegenseitig immer wieder aus der Scheiße gezogen.

Mit knapp 15 immer nur darauf bedacht, dass du glücklich bist.

Mich hinten angestellt, aber wir hatten uns, das Einzige was zählte.

 

Weißt du noch, unser Kuss in der Waschküche?

Wir beide mit jemand anderem liiert.

Total betrunken, im Rausch der Gefühle.

Wie oft hatte ich es mir gewünscht, dass es soweit kommt.

Doch in diesem Moment war ich nicht glücklich, sondern erschrocken.

Und alles kochte wieder hoch, noch einmal verliebt.

 

Weißt du noch, 2008, unser Sommer?

Wir waren wie Bruder und Schwester, unzertrennlich und doch kein Paar.

Andauernd am Feiern, ich war wie auf Droge und gerade erst 16.

Deine Komplimente hatten mir endgültig den Kopf verdreht.

Ich wollte nur noch dich, um jeden Preis.

Und ich erreichte mein Ziel Anfang 2009.

 

Weißt du noch, der Monat Glück, den wir hatten?

Ich war im Rausch der Gefühle, du gabst mir das Gefühl zu schweben.

Jede Sekunde genoss ich, immer mit dem Gedanken, dass mir dieses Glück nicht lang gehören wird.

Ich kannte dich in- und auswendig, sowie du mich immer lesen konntest.

Und doch haben wir unser Glück wieder zerstört.

Ich wurde 17 und du warst nicht mehr da.

 

Weißt du noch, dass du dir sicher warst ich komme nicht allein zurecht?

Ich habe es geschafft, ich war nie davon abhängig, dass du mich beschützt.

Habe dich gehasst, verflucht und vermisst.

Leider hat die Zeit keine einzige Wunde geheilt, sie rissen ständig auf.

Ich kam zurecht, auf einer sehr vernünftigen Ebene mit Kopfentscheidungen.

Die Überschwänglichkeit war verschwunden, mein Herz hatte nichts mehr zu melden.

 

Weißt du noch, wie du mir versprochen hast, du lässt mich nie allein?

Du sagtest, niemand wird mir jemals mehr weh tun.

Dabei warst du derjenige der die Wunden in mein Herz gerissen hat.

Du warst nicht da als einige der wichtigsten Dinge in meinem Leben geschehen sind.

Der Tod mehrerer geliebter Wesen, Streit, Hass, Versöhnung.

Ich wurde 18, ohne dich, es zerriss mich innerlich.

 

Weißt du noch, dass jeder sagt, wie ähnlich wir uns sind?

Immer auf der Überholspur, das Leben nur nicht zu ernst nehmen.

Jeder von uns kommt alleine klar, und doch können wir nicht ohne einander.

Nicht ich kam zurück, sondern du hast dich bei mir gemeldet.

Dein Podest ist geschrumpft, ich bin nicht mehr so naiv.

Aber nach wie vor im Rausch der Gefühle, sobald du mir Nahe bist.

 

Weißt du noch, unser Lied? Hast du mich am Montag gefragt.

Und wir haben das Radio aufgedreht und mitgesungen, als ob es kein Morgen gäbe.

Auf dem Weg in die Disco, feiern, Party machen, uns betrinken, als wäre nie etwas gewesen.

Ich werde bald 19,b in überschwänglich und entscheide nach Gefühl.

Doch irgendetwas von dem Zauber ist verloren gegangen.

Diesmal kann es funktionieren, wenn es bei der Freundschaft bleibt.

 

Ich weis irgendwann werde ich sagen:

 

Weißt du noch, als wir damals gesagt haben...

...wir werden immer nur beste Freunde sein…

…nicht mehr, aber auch nicht weniger…

...zwischen uns wird nie mehr etwas laufen…

…weil die Freundschaft zu wichtig ist?

17.3.11 06:02
 


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