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Das Ende ohne Anfang

 

 

Es schien doch alles so einfach. Die festgegebenen  Strukturen.
Man findet jemanden, mit dem man sein Leben verbringen möchte egal wohin es einen führt. Doch plötzlich ist alles anders.
Es fühlt sich falsch an in deinen Armen zu liegen.
Die Liebe hat sich langsam und leise Stück für Stück verabschiedet und es weiß keiner wohin sie gegangen ist.
Nur noch ein Hauch dessen was ich einmal für dich empfunden habe bleibt zurück.  Ich habe Angst es zu beenden, ich fühle mich allein und einsam.
Niemand der in dieser Zeit hier ist, ist  mir eine Hilfe.
Ich will doch dich, und ich will dich lieben können nicht nur zeitweise sondern für mein ganzes restliches Leben.  
Daran ändert sich nichts. Keine Gefühle für jemand anderen können mir die Zeit nehmen, die ich mit dir verbracht habe und für die ich wahnsinnig dankbar bin.
Ich weiß, dass es besser ist alles zu beenden und sich etwas neuem zuzuwenden doch schon allein der Gedanke daran macht mich verrückt.
Er bringt mich nahezu um.  Die Panik kommt mit jeder Minute, die ich hier sitze näher.  
Haben wir uns wirklich so verändert? Wollen wir die letzten 4 Jahre so aufs Spiel setzten?
Wo ist der Mut hin, mit dem wir uns immer wieder versichert haben  wir kriegen das hin?
Wir hatten doch so viele Träume. Soll das nun alles zerplatzen?
Ich weiß es war meine Idee, es noch bis September zu versuchen und danach entweder weiter zu machen oder aufzugeben. Ich wünsche mir nichts sehnlicher als das ich aufgeben könnte.
Doch ich kann es nicht, jede verbleibende Sekunde klammere ich mich an dich als ob es die letzte wäre. Es ist eine Farce, ich weiß, dass es zwischen uns nie mehr das wird was es einmal war.
Es liegt nicht mal zwingend an unseren Familien, die einfach zu verschieden sind. Sondern es ist die gesamte Situation die unsere Beziehung tötet.
Du hast dich verändert, ich ebenfalls. Ich war erst 15, hattest du wirklich gedacht ich würde mich nicht weiter entwickeln?
Es geht zu schnell, ich habe Angst. Wir haben es ausgesprochen es ist somit wahr.
Du hattest doch auch schon überlegt ob wir es beenden sollen. Doch wir klammern uns aneinander und wissen nicht wieso.
Es ist nicht mal mehr wirklich Liebe sondern Gewohnheit und eine verdammt tiefe Freundschaft.
Es hat nichts mehr mit dem Herzklopfen, dem Gefühlsregen und Verliebtheit zu tun.  
Wir sind ein gut funktionierender Mechanismus. Doch ist es wirklich das was ich mit 19 möchte?
Nur funktionieren, nie mehr die Aufregung der ersten Begegnung spüren, nie mehr sämtliche Leiden der Frischverliebten erleben?
Einerseits ja, ich würde gern mein Leben an deiner Seite verbringen. Andererseits habe ich Angst, dass es an meinem Freiheitswunsch über kurz oder lang sowieso zerbrechen würde.  Ich will dich nicht verlieren.
Ich will beides, unsere Beziehung aufrecht erhalten und gleichzeitig frei sein.
Ob ich es im September schaffe dich zu verlassen? Bitte vergib meine Selbstsucht.
Nachdem wir darüber geredet haben ist es jetzt wesentlich schöner mit dir als der letzte Monat.
Was hat uns so verändert? Vor zwei Monaten noch ein Herz und eine Seele.
Wir haben ein wunderschönes, verlängertes Wochenende verbracht und jetzt ist schon wieder alles so anders.
Wir sind genervt voneinander und können doch keine Pause einlegen.
Wir richten unsere Beziehung mit Erfolg zugrunde und hängen jeden Tag aneinander obwohl wir wissen, dass wir gegenseitig unsere Freiräume bräuchten.
Ich habe Angst vorm Alleinsein. Andererseits ist es einfach nicht mehr fair an deiner Seite zu sein.
Das ist nichts was ich verdient hätte. Mein Herz hat nie ganz dir gehört, aber das weißt du sicher schon, und doch warst immer du derjenige, den ich ganz tief darin eingeschlossen hatte, der alle anderen Gefühle überlagert hat.
In meiner Brust ist anstelle eines Herzens ein riesiges Loch, das ich nicht mehr schließen kann. Es wäre nur fair dir gegenüber loszulassen damit du die Chance hast glücklich zu werden, doch ob ich das kann ist das andere.
Ich bin zu egoistisch geworden. Das ist es was ihr zwei aus mir gemacht habt, ein selbstsüchtiges, egoistisches, gefühlskaltes Wesen.
Nur an dich zu denken zerreißt mich fast. Ich kann nicht mit dir und nicht ohne dich. Du bist wie eine Sucht, die mich fest in den Krallen hat.
Verzeih mir, dass ich nie Perfektion für dich erreichen konnte. Verzeih mir, dass ich nie ganz dir gehört habe. Verzeih mir all die Male, die ich dich verletzt habe.
Wir hatten doch so viele schöne Momente, so viele schöne Zeiten.
Zwar mit Streit und Wut und doch bist du alles an das ich mich erinnern kann. Ein fester Bestandteil meines Lebens. Ich kann dir alles erzählen, nichts muss mir peinlich sein.
Du unterstützt mich in allem was ich tue. Nur mir fehlt die Kraft für dich das Gleiche zu tun.
Ich vermisse mein echtes  Lächeln, das du sooft auf mein Gesicht gezaubert hast. Ich will meine Gefühle für dich zurück.
Und da ist es wieder dieses kleine bescheuerte Wort „will“. Es sollte mir wichtiger sein, dass du glücklich bist. Denn das ist es doch was Liebende tun, des anderen Glück über das eigene stellen.
Früher fiel mir das so leicht, jetzt kann ich es kaum noch. Es macht mir Angst wie ich mich verändert habe.
Ich hatte wirklich geglaubt, in dir den Mann gefunden zu haben, mit dem ich trotz unserer Jugend mein Leben verbringen kann.
Habe ich mich getäuscht oder war es nie so vorgesehen? Du wirst immer ein Stück von mir sein, komme was da wolle.
Nie wird sich jemand dazwischen stellen, dass du ein Teil meines Lebens bist. Das ist alles was ich noch für dich tun kann. Bitte verzeih mir. Ich liebe dich und werde es wohl immer auch auf eine bestimmte Art und Weise tun. Bekommen wir es nochmal hin? Ich hoffe ja.

4.7.11 15:30
 


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